Sachkundenachweis

Logo Var FuehrerscheinDer Sachkundenachweis nach den Richtlinien des Internationalen Berufsverbandes der Hundetrainer und Hundeunternehmer e. V.  beinhaltet die erforderliche theoretische und die praktische Vorbereitung (Hundeführerschein), in der prüfungsrelevante Alltagssituationen erlernt und gefestigt werden. Sie haben die Gewissheit, dass die Grundsätze der gewaltfreien Hundeerziehung und des respektvollen Umganges mit dem Hund-Mensch-Team praktisch umgesetzt werden.

Sollten Sie sich im Anschluss an die Vorbereitung für eine Prüfung entscheiden, betragen die aktuellen Kosten der Prüfung für den Sachkundenachweis 27,50 € und für die praktische Prüfung 75,00 €. Der theoretische Teil kann auch unabhängig vom praktischen Teil gebucht und abgelegt werden.

Die praktische Prüfung (Verhaltensprüfung) wird von einem zertifizierten Prüfer des IBH e.V. abgenommen, während die theoretische Prüfung (Sachkundeprüfung) von mir durchgeführt werden wird.

Bestandteile des theoretischen Sachkundenachweises nach IBH e. V. sind u. a.

  • Sozialverhalten und Ausdrucksformen des Hundes
  • Lernverhalten und Erziehung des Hundes
  • Haltung, Ernährung, Pflege, Bedürfnisse und Gesundheit des Hundes
  • rechtliche Grundlagen

Er vermittelt dem (potenziellen) Hundehalter Kenntnisse über die Anforderungen der Hundehaltung, die für ein tiergerechtes Leben der Hunde unerlässlich sind. Der Sachkundenachweis kann zudem „Spontankäufe“ verhindern – gerade Hunde werden häufig im Tierheim abgegeben, weil sich der Halter im Vorfeld nicht ausreichend informierte. Jedes Jahr werden so zigtausend Hunde in deutschen Tierheimen abgegeben.
Ziel ist also auch, dass bereits künftige Halter vor der Aufnahme eines Hundes in die Familie einen Theoriekurs absolvieren und das dafür nötige Fachwissen erwerben.

In der praktischen Prüfung nach IBH e.V. werden die Fähigkeiten des Mensch-Hund-Teams in Bezug auf den Grundgehorsam im Allgemeinen, Verhalten in Alltagssituationen und Sozialverträglichkeit begutachtet und bewertet. Der Halter hat gelernt, seinen vierbeinigen Freund besser einzuschätzen, zu führen und zu schützen und weiß, was in kritischen Situationen zu tun ist.

Dazu gehören:

  • Basistraining: Sitz, Platz, Steh und Bleib
  • Kommen auf Ruf
  • Leinenführigkeit
  • Handlungsabbruch
  • allgemeines Handling des Hundehalters/der Bezugsperson
  • kontrolliertes Ein- und Aussteigen des Hundes aus dem Auto
  • Abnahme/Liegenlassen von Spielzeug oder Futter
  • alltagstaugliches Verhalten bei Begegnungen mit Artgenossen
  • alltagstaugliches Verhalten bei Begegnungen mit Menschen

Die Verwendung von Hör- und Sichtzeichen durch die Bezugsperson, Futterbelohnungen und situationsangemessene Verstärker sind hier wie im Training auch ausdrücklich erlaubt und erwünscht.

Voraussetzung für die Teilnahme an der praktischen Prüfung ist der Nachweis der bestandenen theoretischen Sachkundeprüfung (Gültigkeit: 3 Jahre) und ein Mindestalter des Hundes von 12 Monaten! Das empfohlene Mindestalter der Bezugsperson ist 16 Jahre.

Der komplette Kurs zur Vorbereitung auf den Hundeführerschein kostet 299,00 € und umfasst

  • 5 Theorieeinheiten inkl. Lernunterlagen
  • Abnahme der theoretischen Prüfung
  • 8 praktische Unterrichtseinheiten in der Gruppe mit max. 4 Mensch-Hund-Teams
  • 2 x praktisches Einzeltraining

NUR die theoretische Vorbereitung auf den Sachkundenachweis kostet 85,00 € und umfasst

  • 5 Theorieeinheiten inkl. Lernunterlagen
  • Abnahme der theoretischen Prüfung
  • Bei Teilnahme am Kurs zur praktischen Vorbereitung innerhalb von drei Jahren werden diese Kosten bis zu 100 % angerechnet.

Ich freue mich darauf, Sie und Ihren vierbeinigen Freund kennenzulernen!

Anmeldung unter: info@mesamiscanins.de

Weitere Informationen erhalten Sie auch über die Homepage Internationaler Berufsverband der Hundetrainer & Hundeunternehmer IBH e.V.

Unterschiedliche Regelungen der Bundesländer
In den meisten Bundesländern gibt es keine Pflicht für Hundehalter, einen Hundeführerschein zu absolvieren. Allerdings brauchen Halter auffällig gewordener oder gefährlicher Hunde in Rheinland-Pfalz einen Sachkundenachweis. Er besteht – wie der freiwillige Hundeführerschein – aus einer praktischen Prüfung (Halter und Hund) und einem theoretischen Teil (Fragebogen). Die Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz benennt hierfür Sachverständige, bei denen die Prüfung abgelegt werden kann. Weitere Informationen erhalten Sie unter
https://ltk-rlp.de/.
Im Juli 2011 hat Niedersachsen als erstes Bundesland die Einführung eines Sachkundenachweises beschlossen und seit dem 1. Juli 2013 müssen Hundehalter sie in Theorie und Praxis nachweisen. Mit dem Niedersächsischen Gesetz über das Halten von Hunden hat das Bundesland die „Rasseliste“ wieder abgeschafft – ein Zeichen gegen die Stigmatisierung einzelner Rassen.

Die theoretische und praktische Prüfung des IBH e.V.-Hundeführerscheins werden in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen als behördlicher Sachkundenachweis anerkannt. Darüber hinaus kann der bestandene Hundeführerschein in einigen Gemeinden zu einer Ermäßigung der Hundesteuer führen. Fragen Sie bei Ihrem zuständigen Amt nach!

 

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